“Du bist so eine Powerfrau”
Klingt nach Kompliment. Ist aber oft nur die nette Verpackung für: Mach einfach weiter, halt einfach aus, kein Jammern. Job, Familie, Ambitionen - alles gleichzeitig, bitte mühelos und mit Lächeln.
Unternehmerin und Autorin Kasia Mol-Wolf räumt im Sheconomy Wirtschaftsmagazin auf: Ist die “Powerfrau” nur die glamouröse Schwester der “Rabenmutter”? Zwei Etiketten, ein Spiel: Frauen müssen sich rechtfertigen, ob sie nun zu viel oder zu wenig geben.
Ihr Fazit: Schluss mit den Superlativen. “Was wir brauchen, ist eine ehrliche Debatte darüber, wie wir leben und arbeiten wollen. Weg vom Dauerfunktionieren, hin zu mehr Selbstverbundenheit, echter Partnerschaft und gegenseitiger Unterstützung.”